Törnbericht vom „Korsikatörn Mai 2010“
Ich war schon einmal im vorletzten Jahr mit der Seglergruppe unterwegs, damals mit dem Skipper Bertram an der Küste entlang über die Porquerolles in die Calanquen und es war ein sehr schöner, harmonischer Törn und dementsprechend hatte ich meine Erwartung für den zweiten Törn auf der SERENA entsprechend hoch angesiedelt....
Dieses Mal hatte Gerhard (der „Admiral“ selbst) mit Claudia die Törnleitung und es waren noch vier weitere Mitsegler dabei:

Karin, die erst ganz kurzfristig noch buchte, wenig Segelerfahrung, aber gut motiviert und gut gelaunt,
Christel, die Seglerin vom Bodensee, die froh war, für einige Zeit ihrem Zuhause zu entrinnen,
Hans, der Gourmet – er ist schon einige Male bei der Seglergruppe mit gesegelt, aber auch immer mal wieder „fremdgegangen“ – was er nach dem Törn gelobt hat, NIE WIEDER zu tun ;-)
Und die Autorin dieses Berichtes - Heike. Ich hätte eigentlich eine Reha „buchen“ sollen, dachte aber, auch wenn’s die Krankenkasse (leider *seufz) nicht übernimmt – ein Törn mit netten Leuten, mit viel positiven Erlebnissen, Lachen und Entspannung... bringt mir mehr als eine Reha mit anderen, die überwiegend von ihrer Krankheit erzählen.
Ja, und.. die Krankenkasse HÄTTE DEN TÖRN BEZAHLEN SOLLEN!! SO GUT WÄRE ES MIR WÄHREND UND NACH DER REHA NICHT GEGANGEN *smile
Doch nun sei erzählt, warum....
Wir sind schon Freitagabend losgefahren, was sich als kluge Entscheidung erwies, da wir in nicht mal 8 Std. Fahrzeit + 2 Tank- und Pipipausen schon im Heimathafen Aregai waren. Dort konnten wir noch etwas dösen und hatten dann bereits den ganzen Tag, um uns auf den Törn einzustimmen.
Wir bezogen das Schiff, gingen einkaufen und hatten schon bald das Gefühl, eine tolle Gruppe zu sein. Der Törn schien vielversprechend zu werden, mit einem weiteren Schwerpunkt außer Segeln... „Gut Essen und Trinken“ ;-)
Samstagabend waren wir in der Hafenpizzeria bei Paolo: gute, preiswerte Pasta, Pizza und ein leckerer Wein erwartete uns dort und – da der Tag ja trotzdem lang war, sind wir früh in die Kojen gekrochen und haben phantastisch geschlafen.
...