Revierinfos Mittelmeer
Hier schreibe und publiziere ich meine Revierinfos über das Mittelmeer:
http://www.dmcreisen.de/revierinfos.html
Kuck mal rein!
Hans Mühlbauer
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Hans Mühlbauer
Ostsee - Deutschland und Dänemark
Kiel ist eines der schönsten Jachtzentren der Welt. Ob sie nun ein Einheimischer sind oder durch den Nord-Ostsee-Kanal kommen, hier finden Sie eine schöne Ausgangsbasis für einen Törn zu den rund vierhundert Inseln Dänemarks.
Kurzinfo:
KLIMA: Gemäßigt, aber zwischen Juni und August manchmal heißes, trockenes Wetter
REISEZEIT: Juli und August, kann aber im Frühling und Herbst natürlich auch sehr schön sein
HIGHLIGHTS: Schloss Sonderburg; die Wasserfront von Sonderburg, Wikingermuseum in Roskilde
HÄFEN: Gast-Liegeplätze in allen Häfen, nur Übernachtungen werden berechnet; viele geschützte freie Ankerplätze
SCHÖNE ANKERPLÄTZE: Haderslebener Förde, westlich des Kleinen Belts; Roskildefjord
WICHTIG: Nicht EU-Bürger melden sich beim Zoll an. EU-Bürger melden sich beim Zoll, auch wenn formelle Zollpapiere meist unnötig sind.
Verkehrsknoten:
Von der Nordküste Deutschlands über Dänemark bis zur Westküste Schwedens und in die Ostsee hinein ist die seglerische Infrastruktur Weltklasse. Von Kiel aus, wo die beliebte Kieler Woche stattfindet, führen mehrere wichtige Routen in Richtung Baltikum, Kopenhagen oder Westschweden.
Schönes Dänemark:
In Dänemark lässt es sich gut segeln. Man braucht selten mehr als ein paar Stunden zwischen zwei charmanten alten Städten. Alternativ kann man zwischen den ländlichen Inseln und geschützten Wasserwegen ankern, wo die Landschaft von Windmühlen, saftigen Weiden und stillen Wäldern geprägt ist. Im leichten bis mäßigen Wind und ohne hohe Wellen oder Gezeitenströmungen sind Navigation und Steuern so einfach, dass die Crew sich ganz auf die Freude des Segelns und den kreuzenden Verkehr konzentrieren kann.
Sonderbord, Dänemark
Einen leichten Tagestörn von den geschäftigen Gewässern Kiels entfernt liegt Sonderborg beiderseits des Alsensunds. Die hübsche Stadt lädt Jachten zum Anlegen zwischen Cafés und dem Schloss ein, das aus dem Mittelalter datiert.
Leeward Islands - Östliche Karibik
Die nördliche Gruppe der Kleinen Antillen erstreckt sich von Saint-Martin/Sint Maarten im Norden bis Dominica im Süden. Sie sind ein tropisches Paradies: Korallensand, kristallblaues Wasser, Kokospalmen und ein Passat mit stetigen 20 Knoten.
Kurzinfo:
KLIMA: Tropisch: trocken im Winter, nass im Sommer
REISEZEIT: Dezember bis Mai, um der Hurrikansaison zu entgehen; der Passat ist von Dezember bis Januar am stärksten
HIGHLIGHT: Indian River auf Dominica; des Haies auf Guadeloupe; die alte Werft von English Harbour auf Antigua
HÄFEN: Marinas auf Saint-Martin, Antigua und Guadeloupe, sonst meistens Ankerplätze
SCHÖNE ANKERPLÄTZE: Simpson Bay auf Saint-Martin, Des Haies auf Guadeloupe
WICHTIG: Zollpapiere der letzten besuchten Insel
Grosse Vielfalt:
Die Leeward Islands erstrecken sich über mehrere Hundert Meilen in Nord-Süd Richtung und umfassen mindestens 14 größere Inseln mit einer großen kulturellen Vielfalt. Einige Inseln sind noch Kolonien, andere sind unabhängig. Im Norden liegen die geologisch älteren und stärker erodierten Inseln Saint-Martin/Sint Maarten, Anguilla, St. Barts, Barbuda und Antigua. Ihre Gipfel sind zu niedrig, um genug Regen für einen Regenwald einzufangen. Weniger Regen bedeutet mehr Korallen, und so findet man um Antigua und Anguilla einige der wenigen Korallenriffe auf der Leeseite der Inseln. Guadeloupe und Dominica im Süden sind jünger, mit höheren Bergen, Regenwald und dramatischer Topografie.
Inselwelten:
Das zweigeteilte Saint-Martin/Sint Maarten umschließt eine große Lagune mit Marinas am südlichen (niederländischen) Rand und in der nördlichen (französichen) Ecke sowie reichlich Ankerplätzen in der ganzen Lagune. Weiter südlich liegen das schicke St. Barts und am Ostrand die wenig besuchte Insel Barbuda mit einigen der schönsten Strände der Inselkette, auch wenn man sich dafür vorsichtig seinen Weg durch die Korallen suchen muss, um die Ankerplätze zu erreichen.
Im Süden Barbudas liegt Antigua, eines der am weitesten entwickelten Jachtzentren der Karibik und Heimat der Antigua Race Week. Highlight sind English Harbour und Nelson's Dockyard mit einer Marina direkt unter den restaurierten Hafengebäuden aus dem 18. Jahrhundert. Weiter südlich locken die Ankerplätze der französischen Insel Guadeloupe, vor allem bei Des Haies. Es gibt eine schöne Marina in Point-à-Pitre, der Inselhauptstadt im Süden, und einige wunderbare Ankerplätze um die kleine Inselgruppe Les Saintes weiter südlich. Dominia am Ende der Kette ist ein ungeschliffener Diamant mit wenig Infrastruktur, aber einer hinreißenden Landschaft und sicheren Ankerplätzen.

8.333 km Küste und vier Meere machen das Land mit Buchten, Lagunen, Anlegestellen und Bademöglichkeiten für Segler unermesslich reich. Das Segelparadies Türkei ist die Heimat der Blauen Reise. Diese idyllischen Fahrten bedeuten, von den Winden über das Meer getragen und eins mit der Natur zu werden. Der Mensch hat in seiner langen Geschichte die Meere bezwungen, er tut es heute noch, du tust es................

Du wirst den ureigenen Strand der Cleopatra besuchen, du wirst das ewige Feuer auf dem Olympos sehen und unzählige Überreste alter Zivilisationen. Wenn du einen eher aktiven Lebensstil pflegst, hast du neben dem Segeln in klaren Gewässern die Möglichkeit zum Schwimmen, Fischen, Wasserskilaufen, Schnorcheln und Tauchen. In der Türkei zu Segeln bedeutet auch, die Erfahrung eines reichen Kulturaustausches zu machen, wenn du die gastfreundlichen und grosszügigen Menschen in den Küstenstädten und Dörfern kennenlernst.

Gemässigte Winde, die im allgemeinen aus Nordnordwest wehen sind in den langen Sommertagen zum Segeln ideal. Hinter einigen, der wie unberührt daliegenden Buchten, erheben sich bis zu 3.000 m hohe Berge.

YACHTHÄFEN

Istanbul

Kalkan
National- und Naturparks in der Adria oder an der Küste
Nationalpark Brijuni
Der Nationalpark Brijuni besteht aus vierzehn Inseln, deren Fläche insgesamt 736 ha beträgt. Sie sind der Südwestküste Istriens vorgelagert und durch den Fažana-Kanal von der Halbinsel getrennt. Neben den Sommeraktivitäten am Strand werden auf Veliki Brijun Tennis, Golf, Team-Building, Bogenschießen, Radfahren, Fahrten mit Elektrowägen und mit Titos Cadillac, Baujahr 1953, angeboten.
Die Hauptdestination für Nautiker ist der Hafen Veliki Brijun, der über etwa 30 Tagesliegeplätze mit Wasser- und Stromanschluss verfügt. Die Nautiker haben ihre Ankunft an der Rezeption des Hotels Neptun anzumelden. Das Einfahren in den Nationalpark und das Ankern sind nur im Haupthafen Veliki Brijun erlaubt, und in den anderen Gewässern des Nationalparks ist dies nicht gestattet. Die Bucht Sv. Nikola auf der Insel Mali Brijun ist eine neuere Nautikerdestination im Brijuni Archipel. Mali Brijun mit einer Flächengröße von ca. 100 ha war einst Teil von Veliki Brijun. Heute sind die zwei Inseln durch den Kanal Tisnac, der 120 m breit und 2-3 m tief ist, getrennt.
Kontakt:
Nationalpark Brijuni
Tel.: +385 52 525 888
Fax: +385 52 521 367
E-Mail: brijuni@brijuni.hr
www.brijuni.hr
Rezeption für Nautiker: Hotel Neptun - Tel.: +385 52 525 807
Ansicht über Google Maps: Nationalpark Brijuni
Impressionen von Brijuni auf Flickr: Nationalpark Brijuni
Nationalpark Telašćica
Naturpark im südöstlichen Teil der Insel Dugi otok. Die Bucht Telašćica ist einer der sichersten, schönsten und größten natürlichen Häfen an der Adria. Sie umfasst 6 Inseln und Felsen, 25 Buchten und 69 km gegliederte Küste und ist für viele Nautiker ein attraktiver Ankerplatz. Die Einfahrten in den Park führen am Rt Čuška (aus dem mittleren Kanal), und an beiden Seiten der Insel Gornja Aba vorbei. Von der SW-Seite (von offener See her) fährt man am Rt Vidilica und am Rt Punta Kadena auf der Insel Katina vorbei. Die Parkaufseher kontrollieren das Gewässer und den Verkauf von Eintrittskarten. In den Nachmittagsstunden suchen sie mit ihren amtlichen Schiffen die Ankerplätze auf und übernehmen gleichzeitig den Abfall von den vor Anker liegenden Schiffen. Bojen zum vertauen der Schiffe befinden sich in den Buchten Sergovica (an der Durchfahrt Mala Proversa), Mir, Tripuljak, Raknić, Kruševica und Kučimul.
Organisiertes Tauchen wie auch Fischen ist nur mit besonderer Genehmigung gegen Zahlung einer Gebühr möglich. (Informationen: Verwaltung des Naturparks Telašćica).
Kontakt:
Nationalpark Telašćica
Tel./Fax: +385 23 377 096, 377 395
E-Mail: telascica@zd.t-com.hr
www.telascica.hr
Ansicht über Google Maps: Nationalpark Telašćica
Impressionen von Telašćica auf Flickr: Nationalpark Telašćica
Nationalpark Kornati
Der im mittleren Teil der Adria gelegene Nationalpark Kornati umfasst insgesamt 89 Inseln und Riffe. Offizielle Einfahrten in den Kornat - Archipel sind Opat und Proversa. Der Nationalpark liegt etwa 7 sm von Murter und etwa 15 sm von Šibenik und Zadar entfernt.
Eintrittskarten
Jeder Besucher muss eine gültige Eintrittskarte für jeden Tag seines Aufenthalts im Park haben. Eintrittskarten kann man in Verkaufsstellen auf dem Festland außerhalb der Grenzen des Nationalparks Kornati, in den Räumen des öffentlichen Unternehmens Javna ustanova Nationalpark Kornati in Murter, in einigen Marinas, bei Charter - Firmen und Reisebüros, dir für den Verkauf von Eintrittskarten für den Nationalpark Kornati gekennzeichnet sind. Eintrittskarten können auch an den mobilen und stationären Rezeptionen direkt im Park erworben werden: im Hafen Žakan auf der Insel Ravni Žakan und in der Bucht Vruje auf der Insel Kornat. Die im Nationalpark gekauften Eintrittskarten sind teurer als jene im Vorverkauf.
Streng geschützte Zonen
Streng geschützte Zonen innerhalb des Nationalparks Kornati sind:
| Die kleine Insel Purara, die Riffe Klint und Volić und der Meeresgürtel in einer Entfernung von 3 Kabellänge (1 Kabellänge = 185,2 m bzw. 1/10 sm) von ihren Küstenlinien entfernt. | |
| Die kleine Insel Mrtovnjak und der Meeresgürtel in einer Entfernung von 1 Kabellänge von seiner Küstenlinie bzw. von der Nationalparkgrenze entfernt. | |
| Die kleine Insel Klobučar und der Meeresgürtel in der Entfernung von 1 Kabellänge von seiner Küstelinie, bzw. von der Mitte der Durchfahrt zwischen den Inseln Klobučar und Gustac. | |
| Die kleine Insel Obručan Mali und Veliki und der Meeresgürtel in einer Entfernung von 1 Kabellänge von ihren Küstenlinien entfernt, bzw. bis zur Mitte der Durchfahrt zwischen den Inseln Obručan Veliki und Levrnaka. |
Schifffahrt, Ankern und Anlegen
Außer in den streng geschützten Zonen ist die Schifffahrt im gesamten Gebiet des Nationalparks Kornati erlaubt. Ankern und Übernachten sind in folgenden Buchten erlaubt:
Stiniva, Strižnja, Statival, Lupeška, Tomasovac-Suha punta, Šipnate, Lučica, Kravljačica, Gujak, Smokvica, Ravni Žakan, Vruje, Lavsa, Opat, Piškera, Vela Panitula und Anica auf Levrnaka.
Schwimmen und Tauchen
Außer in streng geschützten Zonen ist das Schwimmen im gesamten Gebiet des Nationalparks Kornati erlaubt. Individuelles Tauchen ist nur in den organisierten Gruppen und mit einer Tauchgenehmigung für den Nationalpark Kornati gestattet. Detaillierte Informationen und Genehmigungen für individuelles Tauchen können am Sitz des NP Kornat in Murter oder an der Rezeption des NP Kornati im Nationalpark beantragt werden. Individuelles Tauchen (außerhalb genehmigter organisierter Gruppen) ist verboten!
Im Nationalpark Kornati bestehen neun Zonen, in denen Tauchgänge unter den genannten Bedingungen erlaubt sind. Dies sind Kornat (Opat - Tanka Prisliga), Samograd, Oključ, Mala Panitula, Vela Panitula, Rasip, Mali Rasip, Mana und Borovnik.
Sportfischerei
Die Sportfischerei (außer in streng geschützten Zonen) ist nur mit einer vorher zu beschaffenden Sondergenehmigung für die Sportfischerei erlaubt, die das öffentliche Unternehmen "Nationalpark Kornati" ausgibt.
Kontakt:
Nationalpark Kornati
Butina 2, HR-22243 Murter
Tel.: +385 22 435 740
Fax: +385 22 435 058
E-Mail: kornati@kornati.hr
www.kornati.hr