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Segelcheck Blog

Wie die Wikinger im Nebel navigierten

Geschrieben von Segelcheck Team
Segelcheck Team
Diese Aufnahme wird uns von Profifotograf Heinrich Hecht zur Verfügung gestellt.
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am Mittwoch, 09 November 2011
in Navigation

Lange war es ein Rätsel, wie die Wikinger den Weg bis Nordamerika fanden - Nun wurde ein neuer Hinweis gefunden, dass sie spezielle Kristalle zur Orientierung bei Wolken und Nebel nützten

Der endgültige Beweis ist zwar immer noch nicht erbracht. Doch die Hinweise mehren sich, dass sich die Wikinger mit der Hilfe von sogenannten Sonnensteinen orientierten, um damit vom heutigen Norwegen aus über das offene Meer nach Island, Grönland und bis zur Küste Nordamerikas zu segeln.

 

Archäologisch gesichert ist jedenfalls, dass die starken Männer des Nordens eine Art Sonnenuhr aus Holz verwendeten. Entsprechende Geräte wurden bereits gefunden. Doch diese halbkreisförmigen Scheiben aus Holz helfen natürlich nichts, wenn Nebel oder Wolken die Sonne verdecken. Und das kommt im Europäischen Nordmeer nicht gerade selten vor.

Orientierung ohne Kompass

Doch wie navigierten die Wikinger im Dunkel der Wolken, des Nebels oder kurz nach Sonnenuntergang? Ausgeschlossen wird von den Fachleuten, dass die Wikinger bereits den magnetischen Kompass kannten. Bleibt nur mehr der mysteriöse Sonnenstein, der auch in Rauðúlfs þáttr, einem mittelalterlichen Text aus Island, Erwähnung findet. In der Sage ist die Rede von einem Mineral, mit dem sich auch bei Wolken, Nebel oder sogar Schneefall die exakte Lage der Sonne bestimmen lasse, wenn man es nur entsprechend in die Höhe hält, dreht und dabei die Brechung der Lichtstrahlen verfolgt.

Wissenschafter gehen davon aus, dass es sich dabei wohl um Calcit-Kristalle gehandelt haben muss.

Diese weichen und durchsichtigen Steine spalten Licht, das nicht entlang der optischen Achse des Kristalls einfällt, in zwei Lichtbündel: einen ordentlichen und einen außerordentlichen Strahl. Bei starker Polarisierung des Sonnenlichts - also wenn es durch Nebel oder Wolken oder nach Sonnenuntergang gestreut ist - lässt sich mit Hilfe eines solchen Polarisationsprismas die Position der Sonne bestimmen. Und zwar wird dafür der Kristall, den man wegen seiner besonderen optischen Eigenschaften auch Doppelspat nennt, so lange gedreht, bis eine Position erreicht wird, in der die Intensität beider Lichtbündel identisch ist. In dieser Lage zeigt der Kristall die Richtung der Sonne an.

Dass das im Prinzip funktioniert, haben ungarische Forscher bei einer Fahrt durch das Nordpolarmeer vor vier Jahren zeigen können. Allerdings klappte die Navigation mittels Sonnenstein nur, wenn der Himmel bloß leicht bewölkt war oder die Sonne direkt auf den Nebel traf. Das Problem dieser Studie und der Hypothese ganz allgemein ist, dass bisher noch kein solcher Stein je bei Wikinger-Ausgrabungen gefunden wurde.

Fund in einem Schiffswrack

Doch nun gibt es einen neuen Anhaltspunkt, wie Forscher um Guy Ropars in den Proceedings der Royal Society A schreiben: 1596, also mehr als 200 Jahre vor der ersten wissenschaftlichen Beschreibung der Polarisierung im Jahr 1809, sank im Ärmelkanal vor der Insel Alderney ein Schiff, dessen Wrack man in den vergangenen Jahren gründlich unter die Lupe nahm. Dabei fand man auch einen Doppelspat, der zur Orientierung gedient haben könnte und den das internationale Physikerteam um Ropars auch testen durfte.

Dabei fand die Kristallthese ihre volle Bestätigung: Den Forschern gelang es, mithilfe des gefundenen Calcit-Kristalls die Lage der versteckten Sonne auch bei Nebel oder Wolken mit einer Abweichung von nur einem Bogengrad zu bestimmen.

(Quelle: DER STANDARD, Printausgabe, 02.11.2011)

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Umrechnung von Geo-Koordinaten

Geschrieben von Ewald Diem
Ewald Diem
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am Sonntag, 30 Oktober 2011
in Navigation

http://rechneronline.de/geo-koordinaten/

 

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Es wird keine Garantie für die Richtigkeit der Informationen auf diesen Domains gegeben. Dies gilt auch für errechnete Werte bei Webseiten mit Rechnern. Für Hinweise auf eventuelle Fehler sind wir sehr dankbar.

Es wird keine Haftung und Verantwortung für nach außen gehende Links übernommen.

ewald

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Nautische Maßeinheiten

Geschrieben von Harald Markl
Harald Markl
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am Mittwoch, 24 März 2010
in Navigation

Nautische Maßeinheiten

Die nautischen Maße weichen vom üblichen metrischen System ab. Die Seemeile ist das wichtigste nautische Längenmaß für die Navigation und beträgt 1852 Meter. Diese Distanz ist keine Willkür, sondern die Länge einer Bogenminute auf einem Meridian.

1 Seemeile ist die Länge einer Bogenminute und beträgt 1852 Meter

Aus der Seemeile werden verschiedene nautische Maße abgeleitet:

1 Knoten (kn) = Geschwindigkeitseinheit = 1 sm/h
1 Kabellänge (cbl) = 1/10 sm = 185,2 m
1 Meridiantertie (mt) = 1/3600 einer sm = 51,4 cm

Der Abstand von Breitengrad zum nächsten Breitengrad beträgt 60 Seemeilen beziehungsweise NM (Nautische Meilen) (1° Breitengrad = 60' Breitenminuten. 1' Breitenminute = 60" Breitensekunden).

Ausgehend vom 21600sten Teil der Äquatorlinien wurde die Nautische Meile mit 1852 Meter definiert.

Der Abstand von Längengrad zu Längengrad beträgt lediglich am Äquator 60 NM und nimmt zu den geographischen Polen hin ab. Die kleinere Einheit einer nautischen Meile heißt Fuß (feet, ft), die wiederum kleinere Einheit von Fuß ist ein Zoll (inch, in).

Die Bezeichnung Fuss (30.5 cm) und Faden (1,83 m) werden nur in älteren englischen Seekarten verwendet. In allen anderen Seekarten erfolgen die Angaben nach dem metrischen System.

Errechnung von Geschwindigkeit, Zeit und Entfernung

Die Geschwindigkeit eines Schiffes wird immer in Knoten angegeben. Wenn ein Schiff 7 Knoten läuft, hat es nach einer Stunde 7 Seemeilen zurückgelegt.

Bei der Berechnung der Geschwindigkeit benötigt man Angaben über Distanz und Zeit
Geschwindigkeit = sm x 60 / t = kn

Bei der Berechnung der Zeit benötigt man Angaben über Distanz und Geschwindigkeit
Zeit = sm x 60 / kn = min

Bei der Berechnung der Entfernung benötigt man Angaben über Geschwindigkeit und Zeit
Entfernung = kn x t / 60 = sm

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Die nautische Navigation

Geschrieben von Harald Markl
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am Mittwoch, 24 März 2010
in Navigation

Die nautische Navigation

 

Die Navigation ist mitunter der wichtigste Teilbereich beim Erlernen des Segelns. Die Navigation ist die Lehre der Standort- und Kursbestimmung unter Berücksichtigung aller Fehlerquellen um ein gewünschtes Ziel zu erreichen.

Folgende Fehlerquellen gibt es:

aufzaehlung Deviation
aufzaehlung Missweisung
aufzaehlung Stromversatz
aufzaehlung Windversatz

Um den ungefähren Standort seines Schiffes zu ermitteln bzw. auszuwerten, benötigt man einige technisches Hilfsmittel wie

aufzaehlung Kompass
aufzaehlung Log
aufzaehlung Lot
aufzaehlung Navigationsdreieck
aufzaehlung Zirkel

sowie Seekarten, Hafenhandbücher und ein Leuchtfeuerverzeichnis.

Zur Navigation sind einige Grundkenntnisse über den Planeten erforderlich. Die Erde hat die Form eines Rotationsellipsoides bzw. eines Geoides. Der Äquator also der grösste Erdumfang beträgt 40.075,016686 km. Die Differenz zwischen der Länge des Äquators und dem Umfang über die Pole beträgt ca. 21 km. Da diese geringe Differenz relativ unerheblich ist kann die Erde für navigatorische Zwecke als Kugel betrachtet werden.

Als Missweisung wird die Diskrepanz zwischen der Lage der magnetischen Pole und der geografischen Pole bezeichnet. Die Lage der magnetischen Pole ändert sich von Zeit zu Zeit. Dies ist die sogenannte Missweisung. Der Planet dreht sich innerhalb von 24 Stunden auf einer imaginären Achse zwischen dem Nord- und Südpol. Das bedeutet das sich die Erde in einer Stunde um 15 Grad weiterdreht.

Längen- und Breitenkreise

Um jeden Ort auf der Erde kartographische bezeichnen zu können, wurde die Erdoberfläche mit einem Netz von Linien überzogen, den Längen- und Breitenkreisen.

Die Längenkreise sind die Verbindung zwischen dem geographischen Nord- und Südpol. Sie bestehen aus 360 Halbkreisen, die im gleichen Abstand zwischen den Polen verlaufen. Der Nullmeridian verläuft vom Nordpol ausgehend durch die Sternwarte von Greenwich zum Südpol. Von diesem Nullmeridian werden nach beiden Seiten 180 Halbkreise gezählt. Der sich aus dem Nullmeridian ergebene geschlossene Kreis teilt die Erdkugel in eine östliche und eine westliche Halbkugel.

Die Breitenkreise sind die zum Äquator parallel verlaufenden und zu den Polen kleiner werdende Kreise. Der Äquator ist hierbei die Nulllinie. Von dort aus werden jeweils 90 parallel verlaufende Kreise nach Nord und Süd gebildet. Die 90. Breitenkreise sind Punkte, die Pole. Durch den Äquator wird die Erde in eine nördliche und eine südliche Halbkugel geteilt.

Um diese Einteilung noch exakter vornehmen zu können, wurden die Grade in Minuten und Zehntelsekunden unterteilt.

 


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NauticTools

Geschrieben von Harald Markl
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am Sonntag, 10 Januar 2010
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NauticTools

nautictoolsDie NauticTools von Markus Eisenbart sind ein leistungsfähiges Programm für die meisten, der in der navigatorischen Praxis vorkommende Berechnungen. Bei der Programmierung dieser Software wurde großer Wert darauf gelegt, diese anwenderfreundlich zu gestalten und dem Navigator soviel Arbeit wie möglich abzunehmen.

Gerade weil viele Tools selbsterklärend sind, und vom Navigator nur wenige Eingaben erfordern, so sei deshalb besonders darauf hingewiesen, dass Grundkenntnisse in der Navigation vorausgesetzt werden, um die berechneten Ergebnisse zu beurteilen und im richtigen Kontext anzuwenden.

Dieses Anliegen bezieht sich vor allem auf den Bereich der Astronavigation. Der Anwender sollte ein ausreichendes Grundwissen haben, um die berechneten Ergebnisse qualifiziert beurteilen zu können.

Des weiteren sei dringend darauf hingewiesen, dass der Autor keinerlei Haftung für evtl. fehlerhafte Berechnungen übernimmt.

Download Nautic-Tools

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Internationales Flaggenalphabet

Geschrieben von René Diem
René Diem
test
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am Freitag, 08 Januar 2010
in Navigation

Allgemeines

Das Flaggenalphabet wird in der Schifffahrt verwendet, um Nachrichten auf optischem Wege durch Signalflaggen zwischen Schiffen auszutauschen. Diese Nachricht wird Signal (Fachausdruck: „Heiß“) genannt.

Es gibt unter anderem das internationale und ein deutsches Flaggenalphabet. Bei diesen Flaggenalphabeten wird jeder Buchstabe des lateinischen Alphabets durch eine unterschiedlich farbig gestaltete Flagge signalisiert. Des Weiteren existieren Flaggen zur Signalisierung von Ziffern und Sonderflaggen. Die meisten Flaggen des Flaggenalphabets besitzen darüber hinaus noch weitere spezielle Bedeutungen, zum Beispiel signalisiert Flagge A des internationalen Flaggenalphabets Taucher unten.

Im Gegensatz zum Flaggenalphabet wird beim Winkeralphabet (Semaphore) ein Buchstabe durch die Stellung von zwei Flaggen signalisiert.

 

Historie

Das internationale Flaggenalphabet wurde mit der Auflage des Internationalen Signalbuches 1901 erstmalig allgemeingültig eingeführt, obwohl es ein internationales Signalbuch auch schon zuvor gab. Seitdem wurde es mehrfach überarbeitet und mit dem Einzug moderner Kommunikationsmethoden seit der Gründung der IMO im Jahr 1959 immer wieder gestrafft.

Vor 1901 war es praktisch nicht möglich, dass zwei Schiffe unterschiedlicher Nationalitäten miteinander per Flaggensignal kommunizierten, da Flaggenalphabete als militärische Geheimnisse galten und vor allem dazu dienten, auf See im Zuge einer Seeschlacht die eigenen Befehle an befreundete Kriegsschiffe übermitteln zu können, ohne dass diese Befehle vom Gegner gelesen werden konnten. Da Handelsschiffe generell auch nur Befehlsempfänger sind, gab es in vielen Nationen sogar zwei Signalbücher, eines für die Handelsmarine, welches natürlich auch der Kriegsmarine zur Verfügung stand, und eines ausschließlich für die Kriegsmarine.

Gleichgeblieben ist das Prinzip, wie es seit 1901 gilt, auch wenn sich die Zahl der Wimpel und Stander inzwischen vermehrt hat: Heute gibt es 26 Buchstabenwimpel und zehn Zahlenwimpel, einen Signalwimpel, und vier Hilfsstander, sowie inzwischen zwei Bahn- und einen Zielwimpel. Generell werden bis zu vier verschiedene Buchstaben gleichzeitig gesetzt und von oben nach unten gelesen, was in der Summe 475.254 verschiedene Aussagen zu formulieren erlaubt. Durch den Einsatz der Hilfsstander und des Signalwimpels vermehrt sich das noch. Die Bahn- und Zielwimpel sind allerdings nur bei Wettfahrten (Regatten) von Bedeutung.

Echtes Alphabetisieren, also Buchstabieren von Wörtern, ist nur in Ausnahmefällen zulässig, z. B. um den Namen und die Schreibweise eines Besatzungsmitgliedes zu übermitteln, und geschieht nach einem „Ich beginne zu Buchstabieren“-Signal und endet mit einem „Ich habe buchstabiert“-Signal.

Nachzulesen ist das im ersten Band des Internationalen Signalbuches, der sich mit den Flaggen-, Morse-, und Winkersignalen befasst.

 

Signaltabelle

Die nachfolgende Tabelle zeigt das internationale Signalflaggenalphabet mit der Bedeutung des Hissens einzelner Wimpel oder Stander.

1. Spalte: Buchstabe
2. Spalte: Buchstabe in der internationalen Buchstabiertafel (ICAO-Alphabet), wie sie entsprechend der IMO weltweit im Seefunk (Sprechfunk) verwendet wird
3. Spalte: Internationale Signalflagge
4. Spalte: Morsecode
5. Spalte: Bedeutung als Einflaggensignal
6. Spalte: Gibt an, ob der entsprechende Morsecode als Schallsignal mit dem Einflaggensignal übereinstimmt. Es gibt Schallsignale in den Kollisionsverhütungsregeln bzw. in der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung, die Morsezeichen entsprechen, aber andere Bedeutung haben, als das entsprechende Einzelflaggensignal.
7. Spalte: Bedeutung bei Regattaveranstaltungen - Anordnungen/Signale der Wettfahrtleitung an die teilnehmenden Boote (besondere revierbezogene Segelanweisung und Sondersignale werden in den Regattenanweisungen bekanntgegeben)

 

Buchstabe Sprechfunk Signalflagge Morsecode Einflaggensignal Schall Regattazeichen
A Alfa 2000px-alpha_flag.svg ._ „Ich habe Taucher unten; halten Sie sich gut frei von mir bei langsamer Fahrt.“ - Unter „AP“ oder „A“: nächster Start an späterem Datum
B Bravo 2000px-bravo_flag.svg _... „Ich lade/lösche/befördere gefährliche Güter.“ - Protestflagge
C Charlie 2000px-charlie_flag.svg _._. „Ja.“ - Kursänderung nach nächster Bahnmarke
D Delta 2000px-delta_flag.svg _.. „Halten Sie sich frei von mir; ich bin manövrierbehindert.“ Ja -
E Echo 2000px-echo_flag.svg . „Ich ändere meinen Kurs nach Steuerbord.“ Ja -
F Foxtrot 2000px-foxtrot_flag.svg .._. „Ich bin manövrierunfähig; nehmen Sie Verbindung mit mir auf.“ - -
G Golf 2000px-golf_flag.svg − − · „Ich brauche einen Lotsen.“ - Torstart
H Hotel 2000px-hotel_flag.svg · · · · „Ich habe einen Lotsen an Bord.“ - unter „AP“ oder „A“: weitere Signale an Land
I India 2000px-india_flag.svg · · „Ich ändere meinen Kurs nach Backbord.“ Ja Startverschärfung: Regel 30.1 ist in Kraft
J Julett 2000px-juliet_flag.svg · − − − Halten Sie sich gut frei von mir. Ich habe Feuer im Schiff und gefährliche Ladung an Bord.“ - -
K Kilo 2000px-kilo_flag.svg − · − „Ich möchte mit Ihnen Verbindung aufnehmen.“ - es wird ein Up- and Down Kurs gesegelt
L Lima 2000px-lima_flag.svg · − · · „Bringen sie Ihr Fahrzeug sofort zum Stehen!“ (z. B. Aufforderung durch die Wasserschutzpolizei) Ja In Rufweite kommen
M Mike 2000px-mike_flag.svg − − „Meine Maschine ist gestoppt; ich mache keine Fahrt durchs Wasser.“ - Bahnmarkenersatz
N November 2000px-november_flag.svg
− · „Nein.“ - Abbruch der Wettfahrt, alleine: „Zurück zum Start“; über „A“: „nächster Start an späterem Datum“; über „H“: „weitere Signale an Land“
O Oscar 2000px-oscar_flag.svg
− − − „Mann über Bord!“ - Es wird ein Dreieckskurs gesegelt
P Papa 2000px-papa_flag.svg
· − − · „Alle Mann an Bord, Fahrzeug will auslaufen (im Hafen).“ / „Meine Netze sind an Hindernis festgekommen (auf See).“ Die Signalflagge „P“ ist auch als Blauer Peter bekannt. - Vorbereitungssignal
Q Quebec 2000px-quebec_flag.svg − − · − „An Bord alles gesund, ich bitte um freie Verkehrserlaubnis“. Die Signalflagge „Q“ wird auch als Zollstander benutzt. - Ziel an Bahnmarke
R Romeo 2000px-romeo_flag.svg · − · Hat als einzelne Flagge heute keine Bedeutung mehr. Historische Bedeutung war das Anzeigen einer schiffbaren Passage auf dem Gegenkurs. Symbolisiert das Bereitschaftsboot Ostsee (BBO) bestehend aus einer Marineeinheit, einem Zollboot oder einem Polizeiboot! - Entgegengesetzte Bahn
S Sierra 2000px-sierra_flag.svg · · · „Ich arbeite/fahre rückwärts.“ Ja Bahnabkürzung
T Tango 2000px-tango_flag.svg „Halten Sie sich von mir frei; ich bin beim Gespannfischen.“ - -
U Uniform 2000px-uniform_flag.svg · · − „Ihnen droht Gefahr.“ - -
V Victor 2000px-victor_flag.svg · · · − „Ich brauche Hilfe.“ - -
W Whiskey 2000px-whiskey_flag.svg · − − „Ich brauche ärztliche Hilfe.“ - -
X Xray 2000px-xray_flag.svg − · · − „Brechen Sie Ihr Manöver ab. Achten Sie auf meine Signale.“ - Einzelrückruf
Y Yankee 2000px-yankee_flag.svg − · − − „Ich treibe vor Anker.“ - Schwimmwesten anlegen!
Z Zulu 2000px-zulu_flag.svg − − · · „Ich benötige einen Schlepper.“ / „Ich setze Netze aus (Fischer).“ - Startverschärfung: Regel 30.2 ist in Kraft







0 Nadazero 2000px-0-nadazero.svg
− − − − − - - -
1 Unaone 2000px-1-unaone.svg · − − − − Wird auch bei Soloseglern gesetzt. - -
2 Bissotwo 2000px-2-bissotwo.svg · · − − − - - -
3 Terrathree 2000px-3-terrathree.svg · · · − − - - -
4 Kartefour 2000px-4-kartefour.svg · · · · − - - -
5 Pantafive 2000px-5-pantafive.svg · · · · · - - -
6 Soxisix 2000px-6-soxisix.svg − · · · · - - -
7 Setteseven 2000px-7-setteseven.svg − − · · · - - -
8 Oktoeight 2000px-8-oktoeight.svg − − − · · - - -
9 Novenine 2000px-9-novenine.svg − − − − · - - -








AP 2000px-0-nadazero.svg
Signalbuch- und Antwortwimpel - Startverschiebung;
mit 0-9: um 0-9 Std.
über „A“: auf späteres Datum;
über „H“: weitere Signale an Land
1st Substitute 2000px-ics_repeat_one.svg Erster Hilfsstander - Gesamtrückruf
2nd Substitute 2000px-ics_repeat_two.svg Zweiter Hilfsstander -
3rd Substitute 2000px-ics_repeat_three.svg Dritter Hilfsstander (Zollstander) -
4th Substitute 2000px-ics_repeat_four.svg Vierter Hilfsstander -
2000px-bahnmarke_bleibt_an_steuerbord_liegen.svg - - Bahnmarke bleibt an Steuerbord liegen
2000px-bahnmarke_bleibt_an_backbord_liegen.svg Dieses ist die wohl älteste, international gültige Flagge und war über Jahrhunderte als sogenannte "Quarantäneflagge" in Gebrauch. Sie wurde im 16. Jahrhundert von den Piraten übernommen (Jolly Roger), bevor die Seeräuber im 18. Jahrhundert zur (oft schwarzen) Totenkopfflagge wechselten. Wegen der Historie mit den Piraten, um Verwechslungen auszuschließen, bekam die „Quarantäneflagge“ den Schwalbenschwanz und ist heute als „Flagge Bravo (Gefahr)“ bekannt. Außerdem wird die ehemalige „Quarantäneflagge“ in der „Flagge Whiskey (ich brauche einen Arzt)“ wiederholt. Zur Backbordflagge wurde das rote Rechteck erst mit Einführung der Farbzuordnungen für die Fahrtrichtungsseiten von Wasserfahrzeugen im 19. Jahrhundert. - Bahnmarke bleibt an Backbord liegen
2000px-zielmarke.svg - - Zielflagge


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