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Segelcheck Blog

Nachtfahrt - Check

Geschrieben von Harald Markl
Harald Markl
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am Freitag, 18 Juni 2010
in Segelmanöver und Segelpraxis

Die Checkliste für eine Nachtfahrt

- Sicherheitsausrüstung für die gesamte Crew: Rettungsweste/Lifeline anlegen, Rettungskragen mit Blitzleuchte checken, MOB- und persönliche Sicherheitsausrüstung wie Signalstifte, Mini-Epirb und ähnliches bereitlegen.

- Strecktaue zum Vorschiff spannen

- Taschenlampen überprüfen und griffbereit vorbereiten.

- Segelsäcke klar beschriften, Hebelklemmen falls notwendig mit Klebeband markieren

- Positionslichter, Kompass- und Instrumentenbeleuchtung prüfen

- Des Ladezustand der Batterien überprüfen. Nächtliche Motor-Ladezeiten wecken unnötig die Freiwache. Zeigt der Spannungsmesser unter 11,8 Volt an, könnte es knapp werden.

- Gibt es ein Rotlicht auf dem Navitisch. Kann noch eine rote Glühbirne besorgt werden?

- Ist ein Radartransponder an Bord bzw. gesetzt?

- Bei erwarteten raumen Kursen einen Bullenstander vorbereiten.

- Segelmanöver durchdenken: Spi/Blister ja oder nein? Ist ein vorausschauendes Reffen nötig?

- Dingi, Planke, Paddel und anderes bewegliches Gut sicher stauen. Unter Deck dafür sorgen, dass es keine unnötigen Lärmquellen gibt wie klappernde Töpfe, Vorräte, Abwasch.

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Anlegen - Linksdrehend - Backbord

Geschrieben von Harald Markl
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am Montag, 21 Dezember 2009
in Segelmanöver und Segelpraxis

Anlegen mit linksdrehendem Propeller - Backbord

Ein etwas anspruchsvolleres Anlegemanöver bei linksdrehendem Propeller erfolgt mit der Backbordseite. Bei genügend Platz in der Marina wird folgendermaßen vorgegangen:

- Der Steg wird in einem flachen Winkel von ca. 25° angefahren
- Auf der Backbordseite reichlich Fender anbringen
- Dicht an Land heranfahren
- Auskuppeln der Maschine
- Ein Crewmitglied an Land absetzen um die Vorleine zu belegen
- Steuerbordruder gehen
- Das Heck dreht zum Land hin
- Die Vorleine wird zur Vorspring und das Heck dreht zur Backbordseite
- Achterleine, Vor- und Achterspring festmachen

anlegen02

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Anlegen - Linksdrehend - Steuerbord

Geschrieben von Harald Markl
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am Sonntag, 20 Dezember 2009
in Segelmanöver und Segelpraxis

Anlegen mit linksdrehendem Propeller - Steuerbord

Bei genügend Platz in der Marina besteht das klassische Anlegemanöver bei linksdrehendem Propeller aus folgenden Teilschritten:

- Der Steg wird in einem flachen Winkel von ca. 25° angefahren
- Auf der Steuerbordseite reichlich Fender anbringen
- Festmacherleinen belegen
- Dicht an Land herangleiten
- Ein Crewmitglied an Land absetzen. Vorleine an Land befestigen
- Mit viel Gas rückwärts
- Das Heck dreht mit dem Radeffekt zum Land
- Achterleine, Vor- und Achterspring festmachen

anlegen01

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Eindampfen - Linksdrehend - Steuerbord

Geschrieben von Harald Markl
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am Sonntag, 20 Dezember 2009
in Segelmanöver und Segelpraxis

Eindampfen mit Vorspring - linksdrehender Propeller - Steuerbord

Das einfachere Anlegemanöver für linksdrehende Propeller mit Vorspring erfolgt auf der Steuerbordseite. Um in einer kleine Lücke anzulegen wird in die Vorspring eingedampft.

- Einfahren mit befestigten Fendern auf der Steuerbordseite
- Festmacherleinen belegen und die anderen Tampen bereitlegen.
- Dicht an Land heranfahren.
- Ein Crewmitglied an Land absetzen. Vorspring auf einem Poller, einer Klampe oder einem Ring an Land belegen.
- Die Vorspring langsam und kontrolliert von der Yacht aus dichtholen.
- Wird die Vorspring zu schnell dichtgeholt wird der Bug an die Kaimauer schießen.
- Zusätzliches aufstoppen der Yacht mit rückwärts
- Vor- und Achterleine sowie Achterspring festmachen.

Erklärung Vorspring: Die Yacht kann sich nicht nach vorne hin wegbewegen.
Erklärung Achterspring: Die Yacht kann sich nicht nach achtern bewegen.

 

anlegen03

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Einfahren und Festmachen vor Buganker

Geschrieben von Harald Markl
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am Sonntag, 20 Dezember 2009
in Segelmanöver und Segelpraxis

Einfahren und Festmachen vor Buganker

Dieses Manöver ist wahrscheinlich eines der schwierigsten. Gerade für Segelanfänger ist dieses Manöver sehr wichtig da es fast im gesamten Mittelmeerraum angewandt werden muss. Es wird deshalb auch oft als "römisch-katholisch" bezeichnet. Als Bugbefestigung dient ein Anker. Die Wassertiefe muss gelotet werden, danach richtet sich dann der Abstand zur Kaimauer oder zum Steg. Die Ankercrew muss sich mit dem Skipper per Zuruf verständigen können.

- Rückwärts auf den Liegeplatz zufahren.
- Anker fallen lassen.
- Aufgrund des Radeffekts wird die Yacht trotz Gegenruder ausbrechen.
- Die Maschine stoppen und mit vorwärts wieder ausrichten.
- Ankerleine oder -kette spannen damit der Anker sich eingräbt.
- Die Ankercrew gibt weiter Kette.
- Eventuelles erneutes Ausrichten der Yacht.
- Weiter Kette geben.
- Achterlichen Fender zum Schutz des Hecks ausbringen.
- Beim Erreichen der Kaimauer mithilfe der Maschine aufstoppen.
- Ein Crewmitglied an Land absetzen um die Achterleinen zu belegen.
- Distanz zur Kaimauer einstellen.

TIPP: Eine Ankerboje anzubringen kann sich beim Ablegen als sehr hilfreich erweisen. Der Anker kann dann schnell und exakt lokalisiert werden.

anlegen04

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