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Vor dem Kauf einer gebrauchten Segelyacht nachhaltige Infor....

Geschrieben von René Diem
René Diem
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am Freitag, 25 November 2011 in Allgemeines

 

Eine eigene Segelyacht ist ein Traum. Um sich diesen zu erfüllen, man muss nicht unbedingt eine neue Segelyacht kaufen. Hier gibt es zahlreiche Angebote an gebrauchten Segelyachten, die zu einem guten Preis zu erwerben sind. Allerdings sind vor dem Kauf einige grundlegende Dinge zu beachten, damit der Traum von der eigenen Segelyacht nicht ins Wasser fällt.

Ein Yachtverständiger erspart Fehlkäufe

In erster Linie sollte man sich Zeit bei der Besichtigung Zeit nehmen und unbedingt auf einer Probefahrt bestehen. Am besten nimmt man zu der Besichtigung einen Yachtverständigen mit, der fachmännisch das Preis-Leistungs-Verhältnis beurteilen kann, auf versteckte Mängel hinweist und den aktuellen Marktwert der Segelyacht beurteilen kann.
Weiter ist es ratsam, sich über die Vorgeschichte der Segelyacht zu informieren. Fragen über die Herkunft, die Haltezeit und den technischen Zustand sollten bereitwillig vom Verkäufer beantwortet werden.

Vertragspartner und Dokumente eingehend prüfen

Oft werden Segelyachten über Makler veräußert. Hier ist es wichtig, den eigentlichen Vertragspartner zu kennen, denn nur durch diesen können die Rechte und Pflichten aus dem Kauf der Segelyacht auch rechtswirksam auf den Käufer übergehen.
Ein wichtiges Kriterium ist die Registrierung der Segelyacht. Hier sind unbedingt die Originale vor dem Kauf zur Einsicht einzufordern. Die Papiere sind bedingend, wenn die Segelyacht auf den Käufer umgeschrieben werden soll. Weiter sollte ein offizieller Kaufvertrag in zwei Ausführungen vorliegen, denn nur mit diesem Eigentumsnachweis kann die Segelyacht auch auf den neuen Eigentümer umgeschrieben werden. Die Bootsurkunde und der Schein sind unabdingbare Dokumente und nur wenn der neue Eigentümer in diesen Dokumenten verzeichnet ist, geht die Segelyacht in sein Eigentum über. Zudem sollte die Frage beantwortet werden, ob die Segelyacht mit Rechten Dritter belastet ist.

Rumpfnummer prüfen ist Pflicht

Ein Vergleich der Rumpfnummer (HIN) an der Segelyacht ist sicherheitshalber mit der in den Dokumenten eingetragenen Nummer zu vergleichen. In der Regel besteht diese Rumpfnummer aus 12 oder 14 Buchstaben und Ziffern. Entweder befindet sich diese auf einem Schild oder ist in den Rumpf eingestanzt. Zerkratzte und beschädigte Nummern an der Segelyacht bedürfen seitens des Verkäufers einer Erklärung. Hat man diese Tipps beachtet, kann man unbesorgt Gebrauchtboote erwerben und seinen Traum verwirklichen.

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